News: Orientierungswoche
Als Entscheidungshilfe für die Berufswahl führen wir jeweils im Frühling eine Berufserkundungswoche für Schüler/Innen der zweiten Oberstufe durch. Mehr erfährst du über untenstehenden Link. Bitte melde dich bis 31. März 2012 an.
News: Berufsbesichtigung
An mehreren Mittwochnachmittagen hast Du die Möglichkeit, Dich über einzelne Lehrberufe (Konstrukteur/in, Polymechaniker/in, Kauffrau/Kaufmann Profile E und M) genauer zu informieren. Lernende und Berufsbildner/innen geben Auskunft über Lerninhalte, Anforderungen, Lehrablauf und Weiterbildungsmöglichkeiten.
14. März 2012
11. April 2012
9. Mai 2012
13. Juni 2012
11. Juli 2012
12. September 2012
14. November 2012
12. Dezember 2012
Du brauchst dich nicht anzumelden. Treffpunkt ist jeweils um 14:00 Uhr beim Hauptportier 1 an der Klosterstrasse 20.
Die Daten für das Jahr 2013 publizieren wir im Januar 2013.
Aktivitäten
Mit der Absicht, Allgemeinbildung und persönliche Entwicklung möglichst vielseitig zu fördern, organisieren wir jedes Jahr verschiedene Aktivitäten und Anlässe, die die Lernenden auch ausserberuflich miteinander in Verbindung bringen:
- Herbstlager
- Schneesportlager
- Bildungstage
- USA Austauschjahr
Lehrabschlussfeier 2011
Erfolgreicher Abschluss der Lernenden AMFR
Im Rahmen der Lehrabschlussfeier am 26. August 2011 konnten 26 Lehrabgänger/innen ihr Diplom in Empfang nehmen. Gefeiert wurde im Personalrestaurant der Maschinenfabrik Rieter AG in Winterthur.
Yves Birchmeier, Head Human Resources, gratulierte den jungen Berufsleuten zum erfolgreichen Lehrabschluss und wünschte ihnen alles Gute für die Zukunft. Zudem bedankte er sich bei den Ausbildern, welche die Hausaufgaben erfolgreich erledigt hatten: 12 Absolventen haben mit Note 5 und höher abgeschlossen. Zusätzlich absolvierten 13 Kandidaten die Berufsmatura. Ein ausgezeichnetes Resultat erzielte die Konstrukteurin Caroline Fehr aus Flaach. Mit der Abschlussnote 5.6 realisierte sie das beste Resultat aller Absolventen im Kanton Zürich. Ebenfalls tolle Leistungen vollbrachten Simon Brönnimann, Konstrukteur aus Seuzach (5.5), Andreas Straumann, Polymechaniker aus Elgg (5.4) sowie Debora Lüthi, Konstrukteurin aus Winterthur (5.3). Wir gratulieren ihnen ganz speziell zu diesen tollen Leistungen.
Kurt Schneeberger, Head Global Supply Management, betonte in seiner Rede, dass alle auf die bestandene Prüfung stolz sein dürfen und ihnen die Welt nun offen stehe. Er ermutigte die Absolventen, Herausforderungen anzunehmen und sich auf ihr Können zu verlassen. Wichtig sei es zudem, nicht stehen zu bleiben.
Umrahmt wurde die Feier durch zwei Showeinlagen von „The Twins“. Die Darbietung der zwei jungen Artistinnen sorgte für ausgelassene Stimmung und am einen oder anderen Tisch für erstaunte Gesichter.
Wir wünschen allen Lehrabsolventen einen erfolgreichen Start ins Berufsleben oder in die Weiterbildung. Allen Mitarbeitenden, die sich neben ihrer täglichen Arbeit für die Ausbildung und Förderung unserer Lernenden einsetzen, danken wir an dieser Stelle ganz herzlich.
Yves Birchmeier
Head Human Resources
Schneesportlager 2011
Am Sonntagmittag, 2. Februar fanden sich die Schneesportbegeisterten Rieter Lernenden am Bahnhof Winterthur ein.
Nachdem Herr Peter alle besammelt hatte, stand uns nach drei Stunden Zug- und Busfahrt nur noch der Fussmarsch zum Lagerhaus Penasch bevor. Dort empfingen uns Herr Weber und seine beiden Söhne. Nun waren wir vollzählig, konnten das Lagerhaus besichtigen und unsere Zimmer beziehen. Den Montag nutzten wir um in den Gruppen das Skigebiet zu erkunden und am Abend bestand die Möglichkeit, einen Film zu schauen oder in den Ausgang zu gehen. Dienstag und Mittwoch galt es die drei Workshops: Freestyle, Formation und Safety zu besuchen. Jeweils einen halben Tag widmeten wir uns auf den Pisten diesen Themen. Dank zwei ambitionierten Freestylern und den J&S-Leitern profitierten alle von diesen Workshops. Am Donnerstag wurde in den Gruppen der Riesenslalom vom Freitag vertieft. Das Abendprogramm bestand aus einem Quiz und dem Final des Pingpongturniers. Am nächsten Morgen, kaum auf der Piste, starteten die beiden Läufe vom Riesenslalom. Danach war das Können beim Vorfahren gefragt. Carven, einen Hang mit vier Schwungelementen bewältigen, auf einem Bein Ski fahren oder bei den Boardern rückwärts fahren mussten gezeigt werden. Nun waren alle Disziplinen vom Lagerwettkampf abgeschlossen und wir waren gespannt, wer den seit Jahren weitergereichten Notschli dieses Jahr nach Hause nehmen würde. Nach dem besten Abendessen der Woche, Poulet mit Pommes, wurden die Ränge verkündet und anschliessend in einer Bar ausgiebig gefeiert. Gewonnen hat Simon Oechsli, Polymechaniker im 2. Lehrjahr, vor Remo Schmid und Simon Thalmann. Schon war es Samstagmorgen und nach dem Packen wurde den ganzen Tag noch einmal Ski und Snowboard gefahren. Wir genossen jeden Tag Sonne pur und schauen, trotz wenig Schnee, dank Schneekanonen und unermüdlich arbeidendem Pistendienst auf eine tolle Woche zurück. Wir danken allen Leitern für das Engagement, der Firma Rieter für die Unterstützung und den Teilnehmern für die guten Erlebnisse.
Stefan Hübscher und Philipp Matter
Polymechaniker, 1. Lehrjahr
Elternbesuchsnachmittag 2011
Am Mittwoch, 26. Januar 2011 fand der diesjährige Elternbesuchsnachmittag statt, der traditionellerweise zu einem festen Bestandteil in dem Kalender eines Lernenden im ersten Lehrjahr gehört. 52 erwartungsvolle Eltern fanden sich in der Maschinenfabrik Rieter AG ein, um einen Einblick in die Ausbildung und das Umfeld ihrer Tochter oder ihres Sohnes zu erhalten und die Möglichkeit zu nutzen, sich ein Bild von den Betreuern und Ausbildnern zu machen.
Um 14.00 Uhr begrüsste Yves Birchmeier, Head Human Resources, im Auditorium alle Anwesenden und stellte ihnen das Programm des Nachmittags vor. Anschliessend hatte jeder Berufsgruppenleiter zwei Stunden Zeit, den Eltern mit einem individuellen Programm den Lehrberuf ihrer Tochter oder ihres Sohnes näher zu bringen.
Rolf Peter, Ausbildungsleiter der Polymechaniker, hielt in der Lehrwerkstatt ein Referat über den Stand der Ausbildung, hielt Rückschau auf Probleme und Erfreuliches und zeigte auf, was als nächstes auf die Lernenden im Raum zukommen werde. Er erwähnte auch die hohen Erwartungen, die heute an einen Berufsmann gestellt werden und forderte die jungen Leute auf, nicht auf allfälligen Lorbeeren auszuruhen. Nach einer kurzen Frage- und Diskussionsrunde durften die acht angehenden Polymechaniker ihren Eltern ihren Arbeitsplatz zeigen. Sie erklärten Maschinen und Arbeitsschritte, zeigten Produktionsvorgänge und präsentierten stolz Fertigungsteile, die sie schon selber hergestellt hatten. Nachdem sich die Eltern ein Bild der Tätigkeiten ihres Sohnes machen konnten, nutzten einige die Gelegenheit, einen möglichen Arbeitsplatz der Lernenden im 3. oder 4. Lehrjahr zu besichtigen.
Unterdessen hielten die sechs Kaufleute im Auditorium eine Präsentation über die Geschichte, das Leitbild, das Organigramm und die Organisation des Rieter Konzerns. In zwei Gruppen führten sie zentrale Schlüsselstellen in der Vergangenheit auf, erklärten den Sinn und Zweck der Dualstrategie und erläuterten die Bedeutung der Leitsätze für das Unternehmen und für sie selber. Nach diesen informativen Ausführungen gab Manuela Frei, Ausbildungsleiterin Kaufleute, mit Hilfe von zwei Lernenden und vielen Bildern den Eltern einen Rückblick auf das letzte halbe Jahr. Danach zeigte jede/r der angehenden Kaufleute den Eltern ihren/seinen Arbeitsplatz, führte sie in die täglichen Arbeiten ein und stellte sie den Betreuern in der Abteilung vor, um einen Austausch zwischen ihnen zu ermöglichen.
Ähnlich verlief der Nachmittag in der Konstruktionsschule. Elf Konstrukteure und ihre Eltern lauschten gespannt der Präsentation von Willi Tschudi, Ausbildungsleiter Konstrukteure. Herr Tschudi referierte über die vierjährige Lehre der Konstrukteure, was die Herausforderungen der Zukunft seien, wo er Probleme sehe und auf was die Lernenden seiner Meinung nach am meisten achten sollten. Anschliessend stellten Pascal Meier, Mauro Müller und Frederik Felder aus dem 1. Lehrjahr ihr Projekt vor. Sie erstellten eine Pfeffermühle und planten und realisierten dabei jeden Teilschritt selbständig. Nach dieser gelungenen Präsentation zeigte Florian Bärtsch, ein Lernender aus dem 3. Lehrjahr, den Angehörigen einen eindrucksvollen Film über das Highlight der vierjährigen Ausbildung: die Projektarbeit. Auch bei den Konstrukteuren kam das Vorstellen des eigenen Arbeitsplatzes nicht zu kurz. Jeder Lernende führte danach seine Eltern durchs Rieter-Areal, um Ihnen einen Einblick in die diversen Gebäude zu gewähren.
Die Informatiker fanden sich nach der Begrüssungspräsentation von Herrn Yves Birchmeier in einem Sitzungszimmer ein. Karl Sommer, Ausbildungsleiter Informatiker, ging dort näher auf die Ausbildung der Informatiker ein und es wurde im offenen Gespräch diskutiert. Nach dem Rundgang innerhalb der IT hatten die Lernenden die Möglichkeit, ihre Eltern in den Ausbildungsplatz und die täglichen Arbeiten einzuführen.
Die zwei Anlagen- und Apparatebauer zeigten ihren Eltern den Arbeitsplatz in der Blechtech und führten sie in die verschiedenen Arbeitschritte ein, welche die Lernenden schon gelernt hatten. Herr Felix Giger, zuständig für die Anlagen- und Apparatebauer in der Linie, tauschte sich mit den Eltern aus.
Um 16.15 Uhr fanden sich dann alle Lernenden und Eltern wieder im Auditorium ein. Auf dem Programm stand das Referat „Gedanken zur Lehre“ von Yves Birchmeier. Inhaltlich war die Rede mit vielen hilfreichen Ratschlägen bestückt. Herr Birchmeier zeigte den Lernenden auf, welche Chancen die Lehrzeit für angehende Berufsleute bereithält und wie sie am besten genutzt werden, worauf es seiner Meinung nach in der Lehre ankommt und was einen erfolgreichen Angestellten von einem Arbeitnehmer im Mittelfeld unterscheide. Neben den Gedanken zum beruflichen Weiterkommen kam aber auch das Privatleben nicht zu kurz. Yves Birchmeier legte den Lernenden ans Herz, sich einen stabilen und guten Freundeskreis zu suchen, ihre Freizeit so zu gestalten, dass sie einen Ausgleich zum Berufsalltag bildet und den Mut zu haben, etwas zu wagen. Nach der knapp halbstündigen Rede lud Herr Birchmeier alle Anwesenden auf einen Apéro ein. In der Piazzaria wurden die Gäste verwöhnt und Lernende, Eltern und Betreuer hatten die Möglichkeit, sich untereinander auszutauschen.
Von unserer Seite aus gesehen, war der Elternbesuchsnachmittag ein voller Erfolg. Eltern sowie Lernende schätzen die Möglichkeit, den Ort und das Umfeld etwas näher kennen zu lernen, an dem ihre Tochter oder ihr Sohn mindestens 60% ihrer Arbeitswoche verbringt und mit dem sie oder er sich auseinandersetzen muss. Wir nehmen diesen Anlass immer wieder als sehr gefragt wahr und stossen auf positive Rückmeldungen.
Marco Perucchi
Assistent Aus- und Weiterbildung
ETH - Praktikum
| Vom 10.Januar bis 18.Februar 2011 absolvierten vier Maschinenbau-Studenten der ETH ein Werkstattpraktikum in der Maschinenfabrik Rieter AG. Vier Wochen lang bekamen sie eine Grundausbildung in der Lehrwerkstatt und die anderen zwei Wochen arbeiteten sie im Betrieb in verschiedenen Abteilungen. Das Praktikum wurde organisiert und geleitet von Rolf Peter, Leiter unserer Lehrwerkstatt. Meine Aufgabe bestand darin, die Praktikanten bei den doch ungewohnten Arbeiten zu unterstützen. Zu Beginn des Praktikums wurde ihnen die Firma durch den Leiter Human Ressources, Yves Birchmeier, näher vorgestellt. Erster Ausbildungsblock war die manuelle Fertigungstechnik, wie etwa Feilen, Sägen und Bohren. An der ETH konnten sie vor dem Praktikum kleine Vorträge über Fräsen, Drehen und Bohren besuchen. Somit wussten sie schon manches. Ich habe jeweils das Wichtigste des jeweiligen Fertigungsverfahrens erläutert und die Maschinen erklärt. Danach konnten sie selbständig arbeiten und ich stand ihnen bei allfälligen Fragen oder Problemen zur Verfügung. Es hat sich gezeigt, dass Theorie und Praxis halt oftmals nicht das selbe sind. Die Verfahren Fräsen und Drehen in der zweiten Woche machten den Studenten sichtlich mehr Spaß als die Arbeiten eine Woche zuvor. Trotzdem musste ich immer alle im Auge behalten, dass alles rund lief. Für die dritte Woche stand eine kleine Projektarbeit auf dem Programm. Es sollte mit wenigen Vorgaben ein funktionsfähiger Locher konstruiert und hergestellt werden. Die Studierenden entschieden sich dafür, dass ein Dreier – Team die eine, ein Einzelner seine eigene Idee realisieren sollte. Das Konstruieren war kein Problem, es kam manchmal zu heißen Diskussionen, denn an Phantasie fehlte es überhaupt nicht. Ich unterstütze sie vor allem bei der Fertigung der einzelnen Werkstücke. Sie waren alle mit viel Motivation am Werk. Wenn ein Teil an einer CNC – Maschine bearbeitet werden musste, half ich natürlich sehr gerne. Programmieren konnten sie zu einem Teil bereits selbstständig, da sie in der Woche zuvor an der PC-Simulation geübt hatten. Hie und da schlichen sich doch noch ein paar Fehler ein, was natürlich verständlich ist. Ich war überrascht was sie in dieser Zeit fertig brachten. Am Anfang war ich ob dem Gelingen der Projekte etwas skeptisch, doch beide Locher waren funktionsfähig! Natürlich wären bis zur Seriereife noch etliche Änderungen nötig. Aufgelockert wurde das Praktikum durch Vorträge, an welchen vor allem Ingenieurarbeit in verschiedenen Bereichen der Maschinenfabrik Rieter AG vorgestellt wurde. In der vierten Woche lernten die Praktikanten Elektrogrundlagen bei Daniela Schwarz kennen. Sie entwarfen einfache Schaltungen und verdrahteten sie an einem Schaltschrank. Zum Teil mussten sie lange ihre Fehler suchen, doch für sie war es sehr lehrreich. In den letzten zwei Wochen erhielten die Praktikanten Einblicke in verschiedene Montageabteilungen. Das Praktikum fiel insgesamt sehr positiv aus und es hat ihnen sehr viel Spaß bereitet. Ein gemeinsames Mittagessen schloss die sechs Wochen der ETH-Studierenden in der Maschinenfabrik Rieter AG ab. Kari Fries, Polymechaniker 3. Lehrjahr |





















