Rieter

Ein weltweit führender Anbieter von Textilmaschinen und -komponenten für die Kurzstapelfaser-Spinnerei

Ein weltweit führender Anbieter von Textilmaschinen und -komponenten für die Kurzstapelfaser-Spinnerei

Der globale Anbieter von Komponenten für alle Spinnerei-Prozesse

Yarns that follow fashion

Rieter bietet attraktive Positionen rund um den Globus an

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Firmenchronik

2014
Der Verwaltungsrat der Rieter Holding AG ernennt Norbert Klapper zum Chief Executive Officer (CEO) des Konzerns. Nach vier Jahren im Doppelmandat gibt Erwin Stoller die operative Führung des Unternehmens ab und konzentriert sich auf das Verwaltungsratspräsidium.

2013
Rieter schliesst das grosse Investitionsprogramm 2012/2013 ab. Die drei Investitionsschwerpunkte lagen auf der Expansion in Asien, der Innovation und den Prozessverbesserungen.

Damit hat Rieter die Grundlage geschaffen, um weiteres nachhaltiges profitables Wachstum zu erreichen.

 

2012
Im Frühjahr 2012 gibt Rieter den Start des Investitionsprogramms 2012/2013 bekannt.

Bereits im Juni 2012 weiht Rieter den ersten Teil der neuen Produktionsstätte in Changzhou (Provinz Jiangsu) ein. Mit der Inbetriebnahme dieses Werks macht Rieter einen entscheidenden Schritt in der Unternehmensentwicklung, kann damit die Kunden im wichtigen Markt China noch besser bedienen.

 

2011
Die Generalversammlung vom 13. April führte zu einer historischen Weichenstellung: Die Aktionäre stimmten dem Antrag des Verwaltungsrats zu, den Rieter-Konzern aufzuteilen und die beiden Geschäftsbereiche Textile Systems und Automotive Systems als unabhängige, separat börsenkotierte Gesellschaften weiterzuführen. Seit dem 13. Mai wird das Autozuliefergeschäft unter dem Namen  Autoneum an der SIX Swiss Exchange gehandelt.

2010
Im Juni verkaufte Rieter die italienische Tochtergesellschaft der Division Automotive Systems an den industriellen Investor Quantum Kapital AG, um sich stärker auf die Kernaktivitäten zu konzentrieren.

2009
Die Aktionäre von Rieter wählten an der ordentlichen Generalversammlung vom 29. April 2009 Michael Pieper, This E. Schneider, Hans-Peter Schwald und Peter Spuhler neu in den Verwaltungsrat.

Im August 2009 ernannte der Verwaltungsrat Erwin Stoller zum Executive Chairman. Mit dieser neuen Organisation übernimmt der Verwaltungsrat von Rieter eine stärkere operative Verantwortung und verkürzt damit die Entscheidungswege. Die CEO-Funktion entfällt.

2008
Rieter verkaufte das Granuliergeschäft und damit seine Tochtergesellschaft in Grossostheim (D), die Rieter Automatik GmbH, an das Schweizer Unternehmen CGS Management. Im Textilbereich konzentriert sich Rieter somit zukünftig auf sein Kerngeschäft mit Stapelfaser- und Vliesstoffmaschinen (Nonwovens) sowie Technologiekomponenten und Serviceleistungen.

2007
Start der ersten Phase bei der Erweiterung der Produktionskapazitäten von Rieter Textile Systems in Indien: Ausbau des Standortes Wing in der Nähe von Pune (Maharashtra).

2006
Rieter verkauft die Tochtergesellschaft Rieter Textile Machinery France SAS in Valence mit den Geschäftsfeldern Kablier-, Zwirn- und Texturiermaschinen an das französische Unternehmen Co-Martin.

Das zur Maschinenfabrik Rieter AG in Winterthur gehörende Geschäft mit Maschinen und Anlagen zur Herstellung von synthetischen Endlosgarnen wurde an die deutsche Bavaria Maschinenfabrik GmbH verkauft.

Rieter übernimmt den indischen Automobilzulieferer Rieter Automotive India (früher Unikeller India) zu 100 Prozent.

Rieter erhöht per 1. Januar 2006 die Beteiligung am spanischen Automobilzulieferer Rieter Saifa auf 100%.

2005
Die Rieter Holding AG hat am 3. Oktober 2005 100% des Aktienkapitals der Hogra Holding AG, der Muttergesellschaft der Graf-Gruppe, übernommen. Damit baut Rieter Textile Systems die führende Rolle als einer der weltweit grössten Anbieter von Technologiekomponenten im Bereich Stapelfasermaschinen weiter aus.

2004
Rieter Automotive France S.A. eröffnet in Aubergenville/Frankreich ein neues Forschungs- und Verwaltungsgebäude.

2003
Rieter gründet in China ein Automotive Joint Venture zur Produktion von Lärmschutzkomponenten

Rieter erhöht Beteiligung am spanischen Autozulieferer Saifa-Keller S.A.

2002
Hartmut Reuter übernimmt per 7. Mai die Gesamtleitung des Rieter-Konzerns als Chief Executive Officer (CEO).

Rieter hält 100% an Idea Institut.

2001
Akquisation von drei Einheiten der Süssen-Gruppe, Deutschland (Entwicklung von Spinntechnologien und Produktion von Schlüsselkomponenten für Spinnereimaschinen).

2000
Akquisition von zwei Einheiten des ICBT-Konzerns mit Sitz in Valence, Frankreich (Vliesherstellungs- und Garnveredelungsmaschinen).

Mehrheitsbeteiligung an Idea Institute in Turin, Italien (Autodesign und -engineering).

1997
Gründung eines Joint-ventures mit dem Autoteppichhersteller Magee in Bloomsburg, Pennsylvania, USA.

Akquisition von Ello mit Hauptsitz in Sao Bernardo do Campo, Brasilien (Autozulieferung).

1996
Akquisition von Fimit S.p.A. mit Hauptsitz in Turin, Italien (Autozulieferung).

1995
Akquisition von Globe Industries, Inc, mit Hauptsitz in Chicago, USA (Autozulieferung).

Die Division Unikeller wird umbenannt in Rieter Automotive Systems.

1994
Akquisition von Elitex in Usti nad Orlici, Tschechische Republik (Rotorspinnmaschinen, Komponenten, Autozulieferung).

Akquisition von Firth Furnishings Ltd. in Heckmondwike, England (Autoteppiche).

1992
Akquisition der Rieter Automatik Apparate-Maschinenbau GmbH in Grossostheim, Deutschland (Synthesefaser- und Granuliermaschinen).

1987
Akquisition der Schubert & Salzer GmbH in Ingolstadt, Deutschland (Rotorspinnmaschinen).

1985
Gründung der Rieter Holding AG und Kotierung an der Börse in Zürich.

1984
Akquisition der Unikeller AG, Schweiz, Herstellerin von Lärm- und Hitzeschutzkomponenten für die Automobilindustrie. Mit dieser Übernahme steigt Rieter ins Autozuliefergeschäft ein.

1982
Akquisition der Ernest Scragg & Sons Ltd. in Langley, England (Texturiermaschinen).

1962
Gründung eines Werks in Coimbatore, Indien

1951
Gründung der American Rieter Company in Arlington, USA.

1931
Einstieg in den Chemiefaserbereich.

1915
Rieter konzentriert sich auf den Spinnereimaschinenbau

1899
Benno Rieter (1870-1925) übernimmt die Geschäftsleitung. Er wird der letzte Vertreter der Familie Rieter im Management sein.

1891
Rieter wird eine Aktiengesellschaft.

1870
Rieter beschäftigt in Töss 1'000 Personen.

1854
Verlegung der Maschinenwerkstätten ins Kloster Töss.

1852
Rieter baut als erstes schweizerisches Industrieunternehmen eine Arbeitersiedlung.

1851
Heinrich Rieter (1814-1889), Enkel von Johann Jacob und späterer Oberst und Ständerat, übernimmt das Geschäft.

1844
Erste Rieter-Karde.

1835-1925
Rieter diversifiziert von der Spinnereimaschinenherstellung in diverse Bereiche wie Transmissionen, Turbinen, Werkzeugmaschinen, Generatoren, Motoren, Bahnen, Trams, Gewehre, Brücken, Webstühle, Stickmaschinen, Fach- und Spulmaschinen.

1833
Erwerb des ehemaligen Dominikanerinnenklosters Töss. Töss, zu dieser Zeit noch eine selbständige Gemeinde, wird 1922 zu einem Stadtteil von Winterthur.

Frühes 19. Jh.
Übergang von der Handels- zur Produktionsfirma, Investitionen in und Gründung von eigenen Spinnereien.

1809
Heinrich Rieter (1788-1851), Sohn des Firmengründers, tritt ins Unternehmen ein.

1795
Johann Jacob Rieter (1762-1826) eröffnet in Winterthur sein erstes Handelsgeschäft mit exotischen Gewürzen und Baumwolle. Der Grundstein für das zukünftige Unternehmen ist gelegt.