Rieter CAMPUS

Der Rieter-Verwaltungsrat hat im Mai 2021 die Umsetzung des Projektes CAMPUS freigegeben. Der Rieter CAMPUS umfasst ein Kunden- und Technologiezentrum sowie ein Verwaltungsgebäude am Standort Winterthur. Er wird einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Innovationsstrategie und zum Ausbau der Technologieführerschaft von Rieter leisten. Die Grundsteinlegung erfolgte am 8. September 2021, der Bezug des Rieter CAMPUS für 2024 geplant.

Meilensteine

Rieter CAMPUS in Zahlen

  • 700 Arbeitsplätze

    Gesamtkapazität

  • rund 14 000 m2

    Grundstücksfläche

  • rund 31 000 m2

    Geschossfläche

  • rund 125 000 m3

    Gebäudevolumen

  • Erdsonden

    für die Wärmeerzeugung

  • rund 1300 m2

    Photovoltaik-Anlage auf Dachflächen

Ausführungs- und Ausschreibungsplanung

Bis Mitte 2021 wurden die Ausführungs- und Ausschreibungsplanung vorangetrieben und die Vergaben der grössten Gewerke – die rund 80% der Bausumme ausmachen – realisiert. Mit Beginn des Aushubs werden parallel auch die Erdsonden für die Wärmeerzeugung erstellt. Im Januar 2022 beginnen die Rohbauarbeiten.

Entwicklung «Open Space Office»

Mit einem Spezialisten für Büroarchitektur entwickelte Rieter ein zeitgemässes und auf die Bedürfnisse des Unternehmens ausgerichtetes Raumkonzept. Dieses sieht ein «Open Space Office» vor, unterteilt von internen Sitzungszimmern, Fokusräumen und einigen Einzelbüros. Hinzu kommen die externen Sitzungszimmer und der Boardroom.

Projektüberarbeitung/Baubewilligung

Auf der Basis des 2019 vom Rieter-Verwaltungsrat genehmigten Bauprojekts wurden vier Totalunternehmer beauftragt, ihre Angebote innerhalb von sechs Monaten zu präsentierten. Das Unternehmen, das den Zuschlag erhielt, wurde jedoch beauftragt, das Projekt hinsichtlich Kosten, Qualität, Flexibilität und Funktionalität zu überarbeiten. Das angepasste Projekt wurde nach detaillierter Prüfung bewilligt.

Im Mai 2020 erhielt Rieter von der Stadt Winterthur die Baubewilligung für das Projekt Rieter CAMPUS.

Rückbau Werkhalle 40

Nachdem die Stadt Winterthur im Oktober 2017 die Bewilligung zum Rückbau der Werkhalle 40 (WH40) erteilt hatte, wurde diese in den Jahren 2018/2019 geleert und entkernt. Gleichzeitig fanden auf dem Parkplatz vor der WH40 archäologische Grabungen statt. Nach deren Abschluss wurde der Rückbau in Angriff genommen und 2020 abgeschlossen. Der angrenzende und vom Rückbau betroffene Bürotrakt 40 (BT40) wurde instandgesetzt. Die Voraussetzungen für den Aushub des Rieter CAMPUS waren geschaffen.

Studienauftrag

Von Ende 2017 bis Anfang 2018 wurde ein Studienauftrag durchgeführt, um die bestmögliche Bebaubarkeit des neuen Rieter CAMPUS zu erreichen, wozu auch Machbarkeitsstudie und Kostenschätzung gehörten. Mitte 2018 wurde der Studienauftrag abgeschlossen und ein Projekt vom Beurteilungsgremium zur Weiterbearbeitung empfohlen. Der Rieter-Verwaltungsrat traf am 5. Juli 2018 die Grundsatzentscheidung, dass das Siegerprojekt in einer zu überarbeitenden Variante – das heisst ohne neue Montagehalle – weiterverfolgt werden könne. Dabei waren die Zielkosten einzuhalten sowie Funktionalität und Flexibilität zu gewährleisten.

Auf dieser Basis gab der Rieter-Verwaltungsrat am 6. September 2018 die Umsetzung des Vor- und Bauprojektes, des Bewilligungsverfahrens und von Teilen der Ausschreibung frei.

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