Gewinnbringende Automation für Nähgarnproduzenten

Zum grossen Teil setzen Nähgarnproduzenten immer noch auf Maschinen, bei denen der Hülsenwechsel manuell erfolgen muss. Dabei lassen sich gerade im Nähgarnbereich mit halbautomatischen SSM-Nähgarn-Endaufmachungsmaschinen sowohl Produktivität als auch Gewinn steigern. Der Wechsel eines asiatischen Nähgarnproduzenten vom manuellen Hülsenwechsel auf die halbautomatische SSM TK2-20-TT zeigt eindrücklich, wie rasch sich diese Innovation amortisiert hat und das Unternehmen nachhaltig profitiert.

Vollautomatische Endaufmachungsmaschinen für Nähgarn sucht man auf dem Markt bislang vergeblich. Zu gross ist die Vielfalt der zu verarbeitenden Garne, Hülsenformate und Anwendungen, die eine standardisierte Konzeption eines Vollautomaten unmöglich macht und in einer für den Kunden äusserst kostspieligen Sondermaschine enden würde. Doch das heisst nicht, dass Maschinen, bei denen der Hülsenwechsel manuell erfolgt, im Nähgarnbereich die beste Lösung sind.

Bei Nähgarnproduzenten sind immer noch viele ältere Maschinen mit viel Handarbeit im Einsatz, denn ein Grossteil der Hersteller von Spulmaschinen bietet hauptsächlich diese Maschinen an. Einige wenige Hersteller produzieren zwar auch Halbautomaten, aber nur die SSM-Endaufmachungsmaschinen verfügen über zuverlässige effizienzsteigernde Funktionen, wozu beispielsweise die Längenmessung, das «Tuck-in», der automatische Vollspulenwechsel und die Wicklung der Spulen gehören. Das ist entscheidend, denn beim Nähgarn sind vor allem das Aussehen, die Wicklung und die Ablaufeigenschaften der Nähgarnspule im Folgeprozess die entscheidenden Faktoren. Die Maschinen der SSM TK2-20 Serie sind diesbezüglich wahre Gewinnbringer. Sie erweisen sich als zuverlässige Produktionsmittel, um den hohen Anforderungen der Nähgarnkunden von SSM gerecht zu werden.

Aus den genannten Gründen entschied sich ein asiatischer Nähgarnproduzent dafür, seine «manuellen Maschinen» durch 284 Spindeln SSM TK2-20-TT zu ersetzen. Er konnte dadurch die Produktionskapazität um 100 auf die gewünschten 300 Tonnen/Monat erhöhen. Doch nicht nur das: Gleichzeitig liess sich die Anzahl der benötigten Produktionsspindeln um 50 Spindeln senken; der Personalbedarf für den Betrieb der gesamten Anlage reduzierte sich um rund 60%. Allein die Lohnkosten konnten durch die Investition um rund 30 000 CHF pro Jahr gesenkt werden – und dies in einem Schwellenland.

Da die Maschinen sich bereits nach 14 Monaten amortisiert hatten, verdient der Kunde dank der sehr präzisen Längenmessung und des tieferen Stromverbrauchs der gesamten TK2-20-TT Anlage zusätzlich 150 000 CHF pro Jahr.

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